Ich bin viel zu zeitig aufgewacht.
Es ist noch dunkel, es ist noch Nacht.
Der Mond scheint hell und Wolken fliegen.
Im Schnee dunkle Schatten gespenstisch liegen.
Und da ich nun mal nicht schlafen kann,
fängt der Tag eben ganz zeitig an.
Ich trinke heißen Tee und schreibe,
lese, denke nach und bleibe
jetzt erstmal hier und bitte Gott:
Mach´ Du mich wach, auch für Dein Wort,
für Deine Stimme, Herr, Dein Reden.
Gott, laß mich hören,
Lehr mich beten!
3.1.2026 DCB
