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Gedichte

Frühlingssturm

Es ist so stürmisch heute!

Der Wald rauscht wie das ferne Meer.

Der Wind pfeift durch die kahlen Bäume.

und wirbelt trockne Blätter vor sich her.

Er drückt sich durch die kleinste Ritze, 

heult und rattert fürchterlich.

Soll ich die Fenster schließen?

Ach, quatsch, ich fürcht’ mich nicht! 

Die Sonne scheint dazu ganz herrlich.

Die Wäsche trocknet, fliegt fast fort! 

Der Frühling kommt schnell angeflogen 

und landet auch in unserem Ort!

13.3.2026 DCB

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Gedichte

Still

Die Stille in mir weitet sich, 

wird größer, wirkt sich aus.

Ich höre meinem Atem zu.

Bin bei mir ganz Zuhaus‘.

In Ruhe eingehüllt, geborgen 

such‘ ich Dich und höre zu,

Ganz ruhig, leis’ denk’ ich an morgen 

Ich bitte Dich, Herr, wirke Du!

12.3.2026 DCB

Psalm 46:11-12
Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin!
Ich will der Höchste sein unter den Heiden, der Höchste auf Erden.
Der Herr Zebaoth ist mit uns,
der Gott Jakobs ist unser Schutz.
SELA.

Jesaja 26:3
Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verlässt sich auf dich.

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Gedichte

Dranbleiben 

Verwurzelt, 

geborgen und festgehalten,

frei zum Wachsen 

und zum Entfalten…

Weitergehen und doch dran bleiben,

mit Jesus neue Wege beschreiten.

Oftmals total daneben liegen 

und dann doch wieder die Kurve kriegen…

Mal verstehen und dann wieder nicht.

Erkennen, wie Gottes Herz vor Liebe zerbricht. 

Nicht fertig sein, mit Lernen und Üben.

Älter sein und das Leben lieben.

Hoffentlich auch reifer werden…

Die Zeit verrinnt so schnell auf Erden!

Mal traurig, mal froh, 

mal laut am Singen,

Kind sein

und tanzend in Gottes Arme springen.

Bei Gott bleiben, 

egal, was geschieht.

Er fängt mich auf 

Er hat mich lieb!

10.3.2026 DCB

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Texte

Unerschütterlich

Ich fühle mich durchgeschüttelt und hin- und hergerissen.

Und da werde ich heute daran erinnert, wie man fest bleibt, 

gegründet ist und steht….

egal welcher Sturm tobt.

Jesus sagt in Lukas 6:46-48:

Was nennt ihr mich aber „HERR, HERR“, und tut nicht, was ich euch sage?

Wer zu mir kommt und hört meine Rede und tut sie – ich will euch zeigen, wem er gleicht. Er gleicht einem Menschen, der ein Haus baute und grub tief und legte den Grund auf Fels. Als aber eine Wasserflut kam, da riss der Strom an dem Haus und konnte es nicht bewegen; denn es war gut gebaut.  

11.2.2026 DCB 

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Gedichte

weiter

Mit meinen Sorgen und Zweifeln

komm‘ ich zu Dir.

Mit all den Problemen und Nöten.

Du flüsterst: 

„Vertraue nur weiter mir.“ 

und ich sage: 

„Gott, lehre mich beten!“

Hilf mir dranzubleiben am Glauben,

voll Hoffnung und Zuversicht,

Deinem Wort, Deiner Stimme vertrauen, 

auf Dich hören, 

beten und leben im Licht, 

vorwärtsgehen und weiter auf Dich schauen.

30.1.2026 DCB

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Gedichte

Stilles Warten 

Alles hab ich schon gesagt, 

alles vorgebracht. 

Jetzt schweig ich einfach, 

bin ganz still 

und draußen fallen Flocken sacht.

Ganz unbedeutend, unscheinbar bin ich und meine Worte 

und doch hört Gott mich wunderbar, 

egal an welchem Orte.

Gott hört Gebet, egal ob laut, ob leise und verschwiegen.

Er antwortet auf Seine Art,  schenkt wunderbaren Frieden.

Gott liebt, wenn seine Kinder vertrauensvoll Ihn bitten, 

Er ist geduldig, gütig auch,

lebt hier in unserer Mitten.

In Seiner Weitsicht, Seiner Liebe gibt Er, was nötig ist, 

Er schenkt das Allerwichtigste: 

Leben in Jesus Christ‘.

29.1.2026 DCB 

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Gedichte

Gebet im Dunkel

Gott, 

Dir halt ich  meine Hände hin-

zutiefst besorgt, wie ich es bin.

Dich muß ich suchen, bei Dir sein,

Du bist die Hilfe, Du allein.

Und alles, was ich hab und bin,

mein Innerstes, mein Herz und Sinn,

mein ganzes Sein, mit allen Fragen. 

Ich kann das alles nicht selbst tragen.

Heb Du mich auf, und trag Du mich, 

nimm‘ all die schwere Last auf Dich.

Erhebe mir den Blick ganz neu,

auf Deine Güte, Deine Treu.

Sprich Du zu mir, hilf mir verstehen!

Hilf mir Dir folgen, auf Dich sehen.

Im Wirbel dieser wirren Zeiten

wirst Du einen Weg bereiten.

Du bist der Friede.

In Deinem Licht 

seh‘ ich das Ziel 

und fürcht’ mich nicht.

28.1.2026 DCB

Philipper 4:6-9

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Weiter, liebe Brüder: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob – darauf seid bedacht! Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein.

1 Thessalonicher 5:23-24

Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist er, der euch ruft; er wird’s auch tun.

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Gedichte

…in der Macht Seiner Stärke 

Es tobt ein Kampf, den wir nicht sehen,

ein Kampf, den wir auch nicht verstehen.

Für unsere Augen unsichtbar, 

ist er doch wirklich und real.

Der Böse voller finst’rer Macht,

voll Lug und Trug und Totesnacht

stellt sich im Kampf gegen Gottes Licht, 

gewinnen wird er aber nicht!

Wir spür‘n den Streit und auch das Toben,

wir stehen in Gottes Hand und loben

Gottes Macht und Herrlichkeit.

Er hat gesiegt für alle Zeit!

Gerüstet bleiben wir fest stehen,

Gottes Wort ist wahr, wird nie vergehen.

Es tobt der Kampf, 

um uns der Krieg,

Für ewig behält Gott den Sieg!

19.1.2026 DCB

Epheser 6:10-18

Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, bereit einzutreten für das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen.

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Gedichte

Lob

Ganz weit in der Ferne,

ein Funkeln und Blinken,

da leuchten die Sterne,

sie scheinen zu Winken.

Und schau’ ich hinauf

ans Firmament, 

so samtig und schwarz, 

So weit, ohne End‘, 

dann ahne ich etwas von unendlichen Weiten, 

von Gottes unglaublichen Möglichkeiten,

von Seinem Wesen, 

Seiner Macht

und Seiner wunderbaren Pracht.

Wir Menschen sind so winzig klein

und wollen, ach, so wichtig sein.

Geschöpfe sind wir, von Gott gemacht, 

Er hat sich viel dabei gedacht,

Wir leben für Ihn, um Ihn zu ehren,

um freudig Sein Lob zu vermehren.

16.1.2026 DCB

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Texte

Gott ist treu

Gott ist treu

nicht weil wir so toll sind, 

sondern weil Er Treue ist / sich selbst treu ist.

Gott baut sein Reich, seine Gemeinde…

trotz uns ( also trotz unserer Macken und unserem Versagen)

und Er gebraucht auch uns, wenn wir Ihn wirken lassen und uns auf Ihn einlassen. 

16.1.2026 DCB

PS.: … angedacht