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Gedichte

Ruhepunkt 

Herr, mein Gott, hier bin ich wieder.

Halt’ Dir meine Sorgen hin. 

Lege bei Dir alles nieder.

Du siehst, wie ängstlich und besorgt ich bin.

Immer muß ich zu Dir gehen,

anders halte ich’s nicht aus.

Auf Dich müssen meine Augen sehen,

weg vom Tosen und Gebraus‘.

Die Mächte werden laut und toben,

der Sturm wird wütend ungebremst.

Doch mittendrin woll’n wir Dich loben,

weil Du uns hältst und für uns kämpfst.

Zieh’ Du zu Dir, die herumirren

Herr, mein Gott, ich bitte Dich!

Zieh sie heraus aus all den Wirren,

Stell sie auf Fels und in Dein Licht!

Öffne unsre Augen für Dein Handeln, 

für Deine unbegrenzte Macht!

So werden wir getrost, ruhig wandeln,

an Deiner Hand auch durch die Nacht!

17.7.2025 DCB

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Gedichte

Dank am Abend

Langsam kehrt überall Ruhe ein.

Was für Segen, im Frieden zu sein:

Mit Dir, Gott, zu leben,

Dich zu kennen, zu seh‘n,

Jesus nachzufolgen, 

auf dem Fundament festzustehen.

Geborgen beim Vater, gewiss zu sein:

Er liebt mich und sorgt sich,

ich bin ewig sein.

Vom Heiligen Geist ermutigt zu werden, 

getröstet, 

gestärkt zum Leben auf Erden.

Verankert im Himmel, 

gehalten von Gott, 

alle Tage geleitet vom guten Hirt.

Schon weiter zu sehen, 

über den Horizont hinaus,

eine Hoffnung zu haben 

und für immer ein Zuhaus’.

15./ 16.7.2025 DCB 

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Gedichte

früher


Das kleine enge Tal ist ruhig,
paar Autos sind zu hören
und ab und zu auch Flugzeuge, die nicht weiter stören.
Ein Fleckchen Erde, das ich zu Hause nenne.
Ein Ort, wo ich die Leute noch von früher kenne.
Es hat sich viel verändert, nicht alles nur zum Besten.
Nicht alles wurde golden mit dem goldnen Westen.
Was ich wirklich vermisse mit den Jahren?
Ist der gelebte Glaube derer, die vor uns gläubig waren.
Wie haben sie den Wechsel der Zeiten überlebt?
Wie sind sie fest geblieben, haben nicht resigniert?
In Einfachheit und Treue, mit Wort und mit Gebet,
streuten sie Samen aus,
arbeiteten unermüdlich früh bis spät.
Ihre Türen standen offen, es war ein Kommen und ein Gehen.
gastfrei und voll Vertrauen, der Glaube war zu seh‘n.
So oft saßen die Frauen mit Handarbeit einfach vor dem Haus, unterhielten sich bis spät, tauschten Leben aus.
Irgendwie schien alles langsamer zu geh’n?
Kein Telefon, kein Fernseher,
kein Computer war zu sehn.
Sie lebten einfach Glauben,
ganz einfach, wie ein Kind.
Ihr Leben hatte Tiefe
und festes Fundament.
13.7.2025 DCB

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Gedichte

Wildtauben

Auf dem Schuppendach zwei Tauben saßen.

Zum Fenster guckten sie,

schauten wie wir zu Abend aßen.

Wir staunten wie noch nie

So groß und wunderschöne Vögel,

noch nie saßen sie dort.

Doch als ich sie fotografieren wollte, 

flogen sie schnell fort.

12.7.2025 DCB

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Dankbar 

Immer wieder klopft es an.

Der Regen klopft aufs Dach,

freundschaftlich und ganz galant.

Doch ich bin schon längst wach.

Ein bisschen grau und trüb‘

der frischgewasch’ne Morgen!

Gott hat auch heute lieb,

die Ihm vertrauen, sich nicht sorgen.

Gemütlich ist’s in Seinem Zelt.

Er sorgt für uns so gut.

In Seiner Hand hält Er die Welt.

Gott gibt uns Kraft und Mut.

Ich werde einen Kaffee trinken 

und mich freuen an den Gaben,

die Gott uns gibt und dankbar sein,

für alles was wir haben.

12.7.2025 DCB 

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Ungewollte Dusche

Es wird doch dunkler als ich dachte,
die dicken Wolken drohen.
Kritisch geht mein Blick ganz sachte,
zum Himmel hoch da oben.
Vertrau ich auf die WetterApp, die sagt, es regnet nicht?
Oder geh‘ ich meine Wäsche holen, vertrau lieber auf mich ?
Noch während ich überlege,
legt das Wetter richtig los:
Es gießt gleich wie aus Kübeln.
Ich renne. Schnell!!!
Wie schaff‘ ich‘s bloß?!?
Ich reiß‘ die Wäsche von der Leine
und rette was ich kann.
Fast trocken war die Wäsche,
ich bin jetzt naß, ach, Mann!
11.7.2025 DCB

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fester Grund

In dieser Welt, 

wo nichts mehr zählt, 

bist Du der Anker, der uns hält.

Du, der Schöpfer dieser Erde,

Du, der anfangs sprach: Es werde!

Den Sturm, und tobt er noch so sehr,

stillst Du am Ende! Du bist HERR!

Ein Wort von Dir –

alles muß schweigen,

alles wird ruhig und muß still bleiben.

Dein Wort gilt immer und besteht,

Wahrheit, die niemals vergeht.

11.7.2025 DCB

2 Timotheus 2:19

Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt.

2 Petrus 1:19-21

Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.

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Gedichte

Gedankenfrühsport

Ich sitze und lass‘ meine Gedanken spazieren.
Träge laufen sie los,
sind noch müde und frieren…
Sie klettern über Berge und stehen auf Klippen,
stolpern, rutschen und schlittern, beinahe komm’ sie zum Kippen.
Sie beginnen zu rennen,
hüpfen und springen,
sie erfinden Lieder
und wollen sie singen.
Ich versuch‘ sie zu stoppen,
sie laufen schnell weg,
ich bin noch so müde
und komm’ nicht vom Fleck….
9.7.2025 DCB

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Gedichte

Verregnet


Heute regnet‘s! 

Es regnet wirklich sehr!

Es schüttet, dann wird’s weniger, bald drauf wird’s wieder mehr!

Es hat sich richtig eingeregnet

und hört sicher nicht gleich auf.

Wir sitzen still im Trocknen und schauen zum Fenster raus.

Die Wolken hängen tief im Tal, paar Nebelfetzen schweben, 

alles ist ganz triefend nass.

Es gibt Pfützen auf den Wegen….

Die Kinder schlafen lange aus, hören Geschichten und Lieder an.

Der Regen regnet immer weiter, solange, wie er kann.

Zu Hause im Trocknen 

stört uns der Regen nicht.

Selbst wenn –

wir haben Stiefel, Schirme,

und zieh’n Kapuzen ins Gesicht.

8.7.2025 DCB

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Wolkenverhangen

Die Wolken ziehen träge. 

Der Himmel ist heut grau verdeckt.

Ob wohl vielleicht in diesen Wolken etwas Regen für uns steckt?

Es könnte heute regnen!?

Die Natur würde sich freu’n!

Alles wäre frisch gewaschen 

und das Grün wäre wie neu…

Es ist heut etwas kühl, doch angenehm find‘ ich.

Mein Kaffee und die Jacke 

wärmen herrlich mich.

Egal wie es heut wird, 

ich lobe Dich, mein Gott!

Du gibst mir einen neuen Tag

versorgst mich immerfort!

Dir möcht’ ich stets vertrauen, 

egal wie’s mir im Leben grade geht –

ob dunkle Wolken drohen, 

oder die Sonne scheint 

und eine leichte Brise weht.

7.7.2025

Psalm 147:7-8

Singt dem HERRN ein Danklied und lobt unsern Gott mit Harfen, der den Himmel mit Wolken bedeckt und Regen gibt auf Erden; der Gras auf den Bergen wachsen lässt…

1 Samuel 14:6

Und Jonatan sprach zu seinem Waffenträger: …Vielleicht wird der HERR etwas für uns tun, denn es ist dem HERRN nicht schwer, durch viel oder wenig zu helfen.