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Umkehr

Ich kehr um zu Dir, 

verlass mich nur auf Dich,

lass alles hinter mir,

Du wartest schon auf mich.

Du läufst mir entgegen.

Du holst mich heim.

Du umarmst mich voll Liebe.

Bei Dir möcht ich sein. 

Für immer bei Dir bleiben,

in Deiner Gegenwart,

auf Dein Wort ganz vertrauen

egal ob Nacht, ob Tag.

Du, mein liebender Vater,

meine Rettung und mein Freund.

Voller Liebe, Erbarmen.

Oh, wie gut Du’s mit mir meinst!

Du schenkst mir neues Leben,

voll Zuversicht und Mut

gibst mir einen neuen Namen,

Bei Dir geht es mir gut.

14./15. 9. 2025 DCB

Lukas 15:20-21
Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße.

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Wahrheit 

Die Wahrheit wird am Ende doch siegen,

auch wenn in der Zwischenzeit so vieles verdreht wird.

Ganz am Ende bleibt die Wahrheit bestehen.

16.9.2025 DCB

Johannes 14:6

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14:16-17

Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Johannes 17:15-19

Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. Wie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt. Ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.

Römer 1:18-20

Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.

2 Thessalonicher 2:9-12

Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden. Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.

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Kyrie (Liedtext)

1.Es ist so dunkel, 

ich seh‘ Dich nicht.

Ich bin voll Angst,

und rufe Dich:

Mein Gott, wo bist Du?

Ich brauche Dich! 

Ich stolpre vorwärts,

suche Halt.

Mein Herz ist ängstlich, mir ist kalt.

Mein Gott, wo bist Du? 

Ich suche Dich.

Chorus:

Kyrie eleison. Herr erbarme Dich. 

Ich heb’ die Hände zu Dir auf.

Herr, errette mich. 

2.Ich dachte doch, Du bist mein Freund.

Jetzt weiß ich nicht, wie war‘s gemeint? 

Mein Gott wo bist Du? 

Ich brauche Dich!

Die Fragen kommen: Herr, wieso?

Ich seh‘ nicht weiter, werd’ nicht froh, 

Mein Gott wo bist Du? 

Ich suche Dich!

Chorus:

Kyrie eleison. Herr erbarme Dich. 

Ich heb die Hände zu Dir auf.

Herr, errette mich. 

3.Im Dunkel höre ich Dein Wort:

„ Ich bin doch da, war niemals fort.

Mein Kind ich halt‘ Dich, 

hör’ nur auf mich! 

Selbst in der allergrößten Not bin ich bei Dir, 

Ich bin doch Gott.

Mein Kind vertrau mir.

Ich liebe Dich.“

Chorus: 

Kyrie eleison. Herr erbarme Dich. 

Nur Dein Erbarmen rettet mich.

Herr, ich liebe Dich.

6.9.2025 DCB

PS.: Schreibt mich gerne an, falls Euch die Melodie interessiert!

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Zuflucht 

Gott, Du bist mein Zufluchtsort.

Mit meinen ängstlichen Gedanken rette ich mich zu Dir.

Hilf Du mir, meine Gedanken vor Dir zu ordnen.

Laß mich Deine Perspektive haben, diese Welt mit Deinen Augen, aus Deiner Sicht sehen.

Erinnere mich daran, daß Du Anfang und Ende hältst und auch alles dazwischen…

Laß mich bei Dir sein, Mut schöpfen und im Vertrauen auf Dich singen.

3.9.2025 DCB

5.Mose 33:27a

Zuflucht ist bei dem immer währenden Gott und unter den ewigen Armen. 

Psalm 63:8-9

Denn du bist mein Helfer,

und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich.

Meine Seele hängt an dir;

deine rechte Hand hält mich.

Sprüche 3:5-6

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.

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Fragen & Gedanken…

Was willst Du eigentlich Gott?

Welchen „Stil“ hast Du?

Gefällt Dir der Lärm, die Konzerte, die Events, diese selbstgefällige Selbstherrlichkeit, dieser „Lobpreis“? 

Ich frage mich, was Du möchtest?

Ist nicht auch unsere Geschäftigkeit Ausdruck innerer Leere? Unsere Suche nach dem richtigen Programm und Stil ein Spiegel dafür, dass wir vom Zentrum abtriften?

Wir werfen alte Geländer weg und verlieren den Halt….

Wir wollen alles so viel besser machen (als alle vor uns).

Aber Dich fragen wir nicht….

Seltsamerweise ist Stille so schwer auszuhalten und Gebetsversammlungen (menschen)leer…, 

aber gerade da bist Du, Gott, zu finden…

29.8.2025 DCB

Matthäus 21:13

und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.

Markus 11:17

Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.

Lukas 19:46

und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus sein«; ihr aber habt es zur Räuberhöhle gemacht.

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Die letzten Sommertage…

Ich hab Wäsche aufgehängt.

Für ein paar Minuten setze ich mich in die Hängematte.

Es ist kalt Im Schatten.

Lange kann ich nicht hierbleiben.

Mein Kopf ist voller Gedanken.

Der Sommer ist fast vorbei.

Was hätte ich besser machen können?

Hab ich meine Zeit gut investiert?

Was bringt Früchte?

Was hab ich vernachlässigt ( nicht nur im Garten, sondern auch so – im Leben)?

Hab ich mich auf mich selbst, meine eigene Kraft verlassen, oder Gottes Geist wirken lassen?

Kann ich dankbar sein für das, was geworden ist?

25.8.2025 DCB 

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…als flögen wir davon…

Die Zeit fliegt…

oder fliegen wir?

Hetzen von einem Termin zum nächsten?

Ohne Ruhepunkt…

Rennen und jagen? 

Wieso eigentlich?

Wollen wir alles mitnehmen, nichts verpassen?

Alles scheint so unheimlich wichtig zu sein, so unaufschiebbar.

Die Zeit vergeht so schnell und unaufhaltsam.

Psalm 90

“10 Unser Leben währet siebzig Jahre,

und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint,

ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin,

als flögen wir davon….

12 Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen,

auf dass wir klug werden.

14 Fülle uns frühe mit deiner Gnade,

so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang.

16 Zeige deinen Knechten deine Werke

und deine Herrlichkeit ihren Kindern.

17 Und der Herr, unser Gott, sei uns freundlich

und fördere das Werk unsrer Hände bei uns.

Ja, das Werk unsrer Hände wollest du fördern!”

HERR, laß mich in all dem “Fliegen”, bei Dir verankert sein und bleiben.

20.8.2025 DCB

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Abgetrennt

Abgeschnitten,

am Boden,

voller unreifer Früchte.

Das Leben zu früh beendet.

Abgetrennt vom Stamm, 

ohne Verbindung zur Wurzel.

Kein Leben mehr.

Langsames Vertrocknen.

Ohne Saft und Kraft,

Trauriger Schlußpunkt.

15.8.2025 DCB

PS.:

Ich hab einen Pflaumenbaum gesehen. Er stand verheißungsvoll, voller noch unreifer Früchte… fast überladen. Als ich wieder vorbeikam, war er total gestutzt, die Zweige achtlos zu Boden geschmissen. Was für ein trauriges Bild…

Johannes 15:4-6

Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen.

1 Petrus 5:5b-9

Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Dem widersteht, fest im Glauben, und wisst, dass ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.

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Der Countdown läuft.

Nur noch ein Tag.

Wehmut hat mich längst gepackt.

Ich schleiche mich, wie jeden Morgen, aus dem Haus.

Barfuß.

Ich bin unterwegs zum Strand.

Es ist zeitig und recht kalt.

Ein trüber Morgen.

Wieder seh‘ ich den Hasen.

Er rennt davon (ohne Gruß) und so schnell er kann.

Über die Straße, den Deich, weg ist er.

Sonst begegnet mir niemand, (abgesehen von den unzähligen Mücken, die mich umschwirren).

Ich laufe die bekannten Wege.

Und wie jedes Mal, genieße ich den ersten Blick in die Weite.

Sanftes Rauschen, Wasserplätschern.

Eine Möwe ruft verloren übers Meer.

Spurenübersäter Strand und doch menschenleer.

So weit ich sehen kann, bin ich allein.

Ein grauer trüber Morgen. 

Sonnenaufgang – , 

aber versteckt…

Und doch: Jeder neue Morgen ist ein Geschenk.

Mit Sand an den Füßen trete ich den Rückweg an.

Ich werde mir Kaffee kochen.

4.8.2025 DCB 

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Friedensangebot 

Ich fühle eine Müdigkeit in mir, die tiefer ist, als nur der fehlende Schlaf der letzten viel zu unruhigen Nacht.

Mich drückt die offene Rebellion der Menschen. 

Wieviel Not geht vom Ungehorsam der Menschen aus… Gott gegenüber und Seiner guten Ordnung…

So vieles hat einen Knacks, ist kaputt oder zerstört.

Wie muß Gott am Leid Seiner Geschöpfe mitleiden!

Und doch ist immer noch Gottes Schönheit, Seine Größe in Seiner Schöpfung sichtbar.

Mit unendlich großer Liebe erdacht und geschaffen.

Was für ein Gott ist das, der sich klein macht und in Seine Schöpfung, in Sein Eigentum hinein kommt, um alle zu retten, die sich retten lassen…!

Noch ist Seine Hand ausgestreckt.

2.8.2025 DCB

Johannes 1:11-12
Er (Gott) kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,