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Der Herr ist auferstanden!



Auferstanden? 

Wahrhaftig? 

Wirklich?

Da steht ER, der tot war und lebt!

Was für ein Wechsel 

von todtrauriger Verzweiflung zu unfassbarer Freude!

von angstvollem Verkriechen zu überfließendem Leben!

ER steht da. 

Zum Anfassen real.

Zum echtem Begreifen. 

Zum Greifen nah.

ER lebt! 

17.4.2022 DCB 

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Zeit…

Kann man Zeit haben ? 

Sie läßt sich ja nicht festhalten? Kann man sie also haben?

Ist sie ein Guthaben? Ist es ein Gut das man haben kann? Halten? 

Eher nicht. 

Eher etwas, was man verwalten kann. 

Aber halten nicht. 

Sie verfliegt und zieht sich doch auch manchmal in die Länge! 

7.4.2022 DCB 

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Stürmische ruhige Zeit


Wie der Wind die Bäume bewegt! 

Ich sitze auf dem Küchenboden und kann die Baumwipfel am Waldrand sehen. 

Wie sich die Fichten vor den kahlen Buchen verneigen. Zu schön! 

Das Fenster glitzert besprenkelt mit klitzekleinen Tröpfchen. Sprühregen vom Wind verteilt. 

Die Uhr tickt und ich sitze einfach und höre zu. 

Luxus?

Ja, und Quarantäne….

Keine Termine, alles abgesagt. 

Dafür Zeit für Hörbücher und zum Nachdenken. 

7.4.2022 DCB 

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Bleib nicht stehen

Auch wenn es hart wird –

schau auf Gott

Selbst im dunklen Tal,

geh‘ weiter mit Ihm,

bleib nicht steh‘n 

geh weiter,

und Du kommst an.

Seine Hand hält Dich 

Er bringt Dich durch 

und voran 

geht weiter mit Dir, 

weil Er Dich liebt 

bringt Er Dich weiter 

bis an Sein Ziel.

3.4.2022 DCB 

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Im Dunkel

Gott, 

Du bist mein Gott, 

Dich suche ich…

früh am Morgen, 

wenn es noch dunkel ist,

wenn die Amsel singt,

bevor das geschäftige Treiben beginnt…

Laß mich Deine Stimme hören.
Rede Du mit mir.

30.03.2022 DCB 

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Abendstimmung

Dämmerung hüllt den müden   Tag ein.
Die Welt geht zur Ruhe.

Noch erfüllen Vogelstimmen die Luft. Doch nicht so laut wie am Morgen… eher verhalten begrüßen sie die Nacht.
Fledermäuse schwirren umher jagen sich gegenseitig und freuen sich wach zu sein.

Wir aber gehen zur Ruhe. 

Der Tag ist zu Ende. 

Stille breitet sich aus.

Dankbar legen wir uns in Deine Hände, Gott. 

Bei Dir sind wir geborgen. Zugedeckt. 

Danke.

27.3.2022 DCB 

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Stille

Ich warte auf Dich, Gott.

Ich warte mit Dir,

in der Stille bevor der Tag anfängt.

Die Amsel beginnt ihr Lied. 

Wie kann so eine kleine, unscheinbare Kreatur so wunderschön singen? 

In der Stille am Morgen lobe ich Dich, Gott. Ohne Melodie und ohne Worte. Leise, im Herzen steigt mein Lob zu Dir. 

Du wunderbarer Schöpfer! 

Herrlich sind Deine Werke! 

Wie hast Du alles so weise geordnet, liebevoll erdacht!

Rede Du. 

Erfülle mich neu mit Dir, mit Deinem Frieden, Deiner Liebe, Deiner Kraft.

Mit Dir möchte ich diesen Tag erleben.

25.3.2022 DCB 

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Morgenrot

Der Himmel färbt sich am Horizont langsam von schwarzblau zu rosagraublau.

Ich warte, schaue zu und frag mich, warum der Hund in der Nachbarschaft immer wieder anschlägt. Es klingt kläglich.

Die Amsel ist noch nicht zu hören. 

Ich bin müde und doch möchte ich wach sein. 

Ich möchte gerne hören, von Gott hören.

Die Welt ist in Aufruhr.
Wie in Matthäus 24:7:

„Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.“

Und doch geht heute wieder die Sonne auf. Ein Käuzchen schreit und die Amsel singt.

Auch heute ist Gott da.

Jakobus 4:8
Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.

17.3.2022 DCB 

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Amsellied


Da,

ich hör’ es wieder:  Das Amsellied.

Wunderschön!

Im Halbdunkel, noch bevor der Tag beginnt, singt der Vogel sein Lied. 

So selbstverständlich, 

so friedevoll, 

so voll Herz und Kraft.

Ich höre einfach zu. 

Sitze im Dunkeln und lausche. 

Und obwohl mir gerade nicht zum Singen ist, freu ich mich und singe im Herzen mit.

Ich möchte mich auch erheben über das Dunkel der Welt und singen.

Singen und Gott loben. 

IHM vertrauen.

Vertrauen, dass ER mehr sieht, weitersieht als ich.

Vertrauen, dass ER es gut macht.

Die Finsternis wird vom Licht besiegt.

15.3.2022 DCB 

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Ich warte

Ich warte im Dunkeln auf Dich, Herr.

Meine Seele ist müde und ausgedörrt, durstig. 

Das Elend in der Welt bedrückt mich. 

Ich warte auf das Licht. 

Langsam kommt der Morgen, sehr langsam, aber unaufhaltsam. 

Herr, Dein Licht wird aufleuchten und Du wirst lebendiges Wasser ausgießen, überfließend, so dass ich es weitergeben kann. Es kommt von Dir, nicht von mir. 

Ohne Dich hab ich nichts.

14.3.2022 DCB