Wehmütig bin ich, obwohl ich den Herbst mag….
Die Dahlien, die gerade mal anfangen zu blühen, haben schon einen ersten leichten Frostschaden.
Die Tage werden immer kürzer und dunkler.
Natürlich, der Herbst ist schön, mit seinen leuchtenden Blätterfarben und Erntegaben,
aber es wird auch wieder kälter, trüber, feuchter, nebliger.
Hoffentlich auch ruhiger, langsamer…
Ich halte es nicht mehr lange aus auf der alten Gartenbank. Das Holz ist zu naß. Die Blumen hängen regenschwer ihre Köpfe.
Aber die Ruhe ist herrlich. Belebend. Erfrischend.
Zeit,
still zu sein
und still zu halten.
18.10.2026 DCB
Psalm 139:17-18
Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken!
Wie ist ihre Summe so groß!
Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand:
Am Ende bin ich noch immer bei dir.
Psalm 143:5-6
Ich denke an die früheren Zeiten; ich sinne nach über all deine Taten und spreche von den Werken deiner Hände. Ich breite meine Hände aus zu dir, meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land. SELA.
