Kategorien
Gedichte

Herbstgruß

Es hat geregnet, alles ist naß –

die Straßen, die Dächer, die Bäume, das Gras.

Der Apfelbaum wirft ganz verstohlen 

mit roten Äpfeln – ,

die muß ich holen!

Plumps! Wieder wirft er einen runter!

Bloß gut, ich war da grad‘ nicht drunter!

Die Äpfel winken vergnügt vom Baum, 

rot und saftig,

voll Geschmack – ein Apfeltraum…

Der Sommer verabschiedet sich ganz still, der Herbst kommt viel schneller, als ich will! 

5.9.2025 DCB

Kategorien
Gedichte

Schimmer

Voll Staunen steh’ ich und freue mich: 

Wie wunderschön Deine Schöpfung noch immer ist!

Trotz all dem Chaos unserer Zeit, gibt es diesen Hauch aus der Ewigkeit; 

den Schimmer der unendlichen herrlichen Güte, 

den Atem der Gnade und Vaterliebe.

Inmitten Zerbruch und Verfall unsrer Welt

ist Gott zu finden, 

der diese Welt hält. 

Wir sind nicht geschaffen für Trauer und Leid,

sondern für Hoffnung und Zuversicht –

Dankbarkeit.

Es bleibt eine Sehnsucht im Herzen bestehen, 

bis Er uns begegnet

und wir Ihn ewiglich sehen.

1.9.2025 DCB

Kategorien
Gedichte

Friede im Sturm

Hier Im Dunkel sitze ich,

seh‘ den Schrecken dieser Zeit.

Nachrichten bedrücken mich,

Lüge, Gewalt, Leid, Not und Streit.

Erbarme Du Dich, Herr, mein Gott,

Rettungsanker, Friedefürst.

Du kommst bald,

erscheinst mit Macht,

dass sich jeder wundern wird.

Jeder wird Dich einmal sehen,

Solche Klarheit kommt von Dir

alle Lüge muß vergehen.

Du, die Wahrheit, bleibst bestehen.

Auf Dein Kommen warte ich,

sehnlichst hoffe ich darauf.

Lass mich treu sein, betend tun, was Du gibst zu tun mir auf.

Mit den Füßen laß mich stehen 

fest gegründet auf dem Wort.

Deinen Frieden gibst Du mir,

Du nimmst meine Angst mir fort.

Deinen Trost gibst Du und Mut,

Kraft zum Weitergehen 

Bei Dir wird alles heil und gut.

Auf Dich nur will ich sehen.

27.8.2025 DCB 

Jesaja 26:3-4

Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verlässt sich auf dich. Darum verlasst euch auf den HERRN immerdar; denn Gott der HERR ist ein Fels ewiglich.

Matthäus 24:27

Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.

Lukas 17:24

Denn wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein.

Offenbarung 1:7

Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen.

Kategorien
Gedichte

auf dem Weg 

Du hältst mein Leben 

in Deiner Hand,

alles habe ich von Dir!

Atem, Sinne und Verstand 

Kraft zum Leben gibst Du mir.

Flüchtig rennt die Zeit vorbei. 

Es ist ein Hetzen, Jagen!

Tage voller Einerlei,

voll Mühe und Versagen.

In all dem weiß ich mich geseh‘n,

geliebt und auch getragen.

Du kennst die Zeit,

sie bleibt nicht stehen,

hast mich im Blick, 

kennst meine Fragen.

Auf dem Weg bin ich 

mit Dir zu Dir,

wie viele schon Vorzeiten, 

gemeinsam sind wir unterwegs,

Du bist der Weg

und läßt uns sicher schreiten.

Ohne Dich kämen wir niemals an, 

Du hast alle Macht, Gewalt.

Deine Stimme hören wir so gern,

Du gibst uns Schutz und Halt.

17.8.2025 DCB

Psalm 90:10

Unser Leben währet siebzig Jahre,
und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint,
ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin,
als flögen wir davon.

Psalm 86:11
Weise mir, HERR, deinen Weg,
dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen,
dass ich deinen Namen fürchte.

Johannes 14:6
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Kategorien
Gedichte

Schulstart 

Ferien – viel zu schnell vorüber.

Die Schulzeit startet ( leider) wieder.

Plötzlich muß alles wieder klappen, 

was wir schon vergessen hatten.

Zeitig aufstehen, fertig machen, 

Frühstücken und alles packen.

Busausweis und Federmappe,

Füllerpatronen, Getränkeflasche, 

etwas zum Essen für die Pause

von der Früh bis Mittag zu Hause.

Neue Klasse, Fächer, Plätze, 

neue Lehrer, Schulgesetze.

Alles fängt jetzt wieder an.

Aber Kinder denkt daran: 

Gott, unser Vater in dem Himmel

ist in all dem Schulgetümmel

jederzeit und überall 

Euch ganz nah auf jeden Fall! 

Er hört jedes Stoßgebet, 

Er Euch stets zur Seite steht! 

Gott liebt Euch noch mehr als ich,

Geht mit Ihm, 

fürchtet Euch nicht!

11.8.2025 DCB

Kategorien
Gedichte

Sommersonntagnachmittag

Die Sonne kam noch raus 

– wie schön!

Da kann ich in den Garten gehen,

einfach die Sonntagsruh’ genießen:

ein bisschen dösen, ein bisschen lesen.

 Hinauf zum blauen Himmel schauen,

kleine Gedankenschlösser bauen

und einfach draußen Zeit verbringen,

zuhören wie die Vögel singen…

Gott loben und Ihm dankbar sein

und dankbar mich am Sommer freu’n. 

10.8.2025 DCB

Kategorien
Gedichte

Mein Kind, 

ich habe Dich so lieb,

ich wünsch’ Dir alles Glück der Welt!

Doch wünsch’ ich  eigentlich viel mehr, 

dass Du für immer dem vertraust, 

der Dich gemacht und liebt und hält.

Die Zukunft ist so ungewiss, 

mir wird es manchmal richtig bang… 

Gott weiß, wie alles werden wird, 

Er ist uns nah und niemals fern.

Egal was alles kommen wird,

halt Dich nur fest an Ihm, dem Herrn.

Er ist Dir treu und hält auch Dich,

willst Du für immer Ihm gehör’n. 

10.8.2025 DCB

P.S.: Die nahe Zukunft ist unsicher, aber die ferne Zukunft steht fest:
Offenbarung 21:1-7
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.

Kategorien
Gedichte

…bis Du wiederkommst

Lass uns nicht zurückschrecken, vor dem was kommen wird.

Lass uns sehen, was Du schaffen möchtest hier an unsrem Ort.

Dein Auftrag gilt noch immer, 

gib uns Kraft dazu, 

wirke Du selbst dieses Wunder, 

Macht dazu hast ja nur Du.

Laß uns weiter sehen, 

in die Ferne, weit hinaus.

Du selbst wirst Gemeinde bauen,

jeden Stein fügst Du ins Haus.

Der Grund, das feste Fundament, 

bist Du nur ganz allein.

Verankert muß der ganze Bau

bei Dir, Jesus Christus, sein.

Deinen Auftrag auszuleben,

finde Du uns ganz getreu.

Du wirst sichtbar wiederkommen,

ewig mit uns –

Du machst alles heil und neu.

7.8.2025 DCB 

Kategorien
Gedichte

Abschied

Nochmal den Blick schweifen lassen – ,

über diese Weite, 

die geliebten Wassermassen.

Der Himmel hält sich grau bedeckt.

Die Sonne hat sich ganz versteckt.

Die Wolke weint paar leichte Tropfen.

Ich hör‘ sie auf den Schirm mir. klopfen.

Na, dann….

Dann also….

Ich muß bald gehen.

Hoffentlich

„Auf Wiedersehen!“

5.8.2025 DCB

Kategorien
Gedichte

Folgen

Du rufst mich raus, 

ich folge Deiner Stimme.

Bin unterwegs mit Dir,

entdecke neuen Horizont.

Du führst mich, 

leitest meine Schritte, 

ich geh’ den Weg, 

den Du mir zeigst, 

egal was kommt.

Ich suche Stille, 

daß ich besser hören kann.

Dein Reden ist nicht laut, – im Gegenteil, 

Du sprichst ganz leise, 

sanft, doch klar.

Dein Wort wird mir zur Hilfe 

und zum Heil.

Gehorsam möcht’ ich sein 

und Dir nur folgen,

das tun, was Du sagst 

und mit Dir weitergeh’n,

Auch wenn im Nebel ich nur stolpernd vorwärtstappe,

Du läßt mich auch auf Bergeshöhen Weite seh’n.

Wenn ich nur Deine Stimme hören darf, 

dann bin ich froh, getröstet, unbesorgt.

Du achtest ja auf mich.

Ich geh’ an Deiner Hand,

ganz liebevoll hältst Du mich fest.

Dein Friede hält mein Herz,

ich seh‘ und hör‘ auf Dich.

3.8.2025 DCB