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Gedichte

Moment

Leise bin ich und ganz still.

Sogar die Gedanken 

beginnen zu schweigen…

beinahe jedenfalls.

Doch nicht so ganz, 

wie ich es will. 

Sie kommen und gehen 

und wiegen im Reigen.

So Vieles gibt es zu bedenken, 

nicht zu vergessen, 

zu überdenken…

Ich halte Dir, Gott, alles hin:

mein Sorgen, Denken, Lebenssinn.

Die Zeit steht still für den Moment.

Gott, Du bist’s, 

der mich sieht und kennt.

25.11.2025 DCB 

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Gedichte

Der Messias

Musik, die bewegt, 

schon Jahre, Jahrhunderte lebt.

Melodien, Töne und Worte,

Erwartung, Begegnung und leises Gebet, 

dicht gedrängt mit Menschen an einem Orte.

Verbunden mit all denen, 

die diese Musik schon geatmet haben,

im Singen und Musizieren,

in Andacht und im Aufführen,

für Gott und die Menschen.

Wort Gottes in Töne gefasst,

berührt und befreit von Last.

Von ‚Tröstet, tröstet mein Volk‘

 ‚Halleluja’ und ‚Erlöser‘

‚Amen’-ja, Du hast’s gewollt.

Trost für uns im Hier und Heute,

Gottes Rettung und 

Zuspruch für alle Leute.

Jeder ist eingeladen zu suchen, hören und sich finden zu lassen, 

von Gott, den nur das Herz leise kann erfassen.

Die Zukunft liegt ganz sicher in Gottes Hand.

Geborgen ist, der sich Ihm,

durch Christus, ( Messias) zugewandt.

20.11.2025 DCB

Der Messias von Georg Friedrich Händel

( gestern in Schwarzenberg aufgeführt)

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Gedichte

Hilfe von oben 

Schreckmoment – der Schlüssel fehlt!!!

Wir haben kein Auto, das zur Schule uns fährt!

Schon spät dran, was können wir machen?

Wir müssen uns beeilen, 

mit all den Schulsachen!

„Herr Jesus, hilf uns, so kommen wir nicht weit!

Wir sind viel zu langsam, haben nicht mehr viel Zeit!“

Gott schickt uns einen Engel, ein Menschenkind 

und hilft uns in Seiner großen Güte geschwind!

Wie froh bin ich! Vielen Dank! Dankeschön! 

Der Schlüssel ist im Zug unterwegs…

Den werden wir in paar Tagen wieder sehen….

17.11.2025 DCB

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Gedichte

Offene Einladung 

Schon früh im Dunkel möcht’ ich an Dich denken,

zu Dir aufschauen, 

meine Zeit Dir schenken.

Mein Herz, 

mein Innerstes ist unruhig bis es Ruhe findet, Gott, in Dir.

Du bist der Friede, 

schaffe Deinen Frieden, mein Gott und Vater, Herr, in mir.

Du bist‘s, der alles trägt und hält

und ohne Dich wär nichts was lebt, ja nichtmal diese Welt.

So klammer’ ich mich, mit der Kraft, die in mir ist, an Dich.

Du hörst und tröstest, hilfst,

und Du hältst mich.

Du lädst uns ein, der Weg zu Dir ist offen, 

durch Jesus Christus Deinen Sohn.

Jeder ist willkommen umzukehr’n zu Dir, 

Du wartest noch, 

Du wartest lange schon….

14.11.2025 DCB

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magnified (version2)

In unserem Suchen, 

laß uns Dich, HERR, finden.

Laß uns ganz neu Dein Heil,

Deine Errettung erfahren und verkünden.

Du hast nie aufgehört uns zu lieben und erhörst unser Schreien. 

Laß unsere Freude ganz neu übersprudeln 

und überfließend sein.

Unser Dank sei groß und laut:

Du allein bist unsere Hilfe!

Du allein bist, der voll Liebe nach uns schaut!

Großartig bist Du!

Du erfüllst mit Ehrfurcht unsre Herzen,

Dein Geist brenne neu in uns, 

Dein Feuer entzünde glimmende Kerzen.

13.11.2025 DCB

Psalm 40:17

Lass deiner sich freuen und fröhlich sein

alle, die nach dir fragen; und die dein Heil lieben, lass allewege sagen:

Der HERR sei hoch gelobt!

Psalms 40:16 

Let all who seek you rejoice and be glad in you;

let those who love your salvation continually say,

“The LORD is great! ”

The LORD be magnified!

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Gedichte

auf dem Weg

Immer wieder neu anfangen.

Dich im Dunkel hör‘n und sehen.

Deine Worte neu erfassen, 

Du wirst heute mit mir gehen.

Noch bevor der Tag beginnt, 

noch bevor ich ’was geschafft, 

weiß ich schon, ich bin geliebt.

Du hältst mich, Du gibst mir Kraft, 

Du bist‘s, der mir Atem schenkt,

Deine Weisheit, Deinen Sinn.

Ich bin Dein geliebtes Kind.

Gott, führ’ Du mich zu Dir hin.

4.11.2025 DCB

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Im Sturm

Herr Jesus, bleib in meinem Boot

auch wenn die Stürme toben.

In Furcht, in Angst, in Todesnot

möcht‘ ich Dich seh‘n und loben.

Stärk meinen schwachen Glauben!

Hilf mir Dir fest vertrauen!

Laß mich in Deinem Frieden leben

und einfach auf Dich schauen!

Mit Dir werd‘ ich nicht untergehen

im Strudel meiner Angst.

Ich werde Deine Allmacht sehen, 

Das Dunkel vergeht ganz.

Du wandelst diese Finsternis

durch Dein Wort, das Du sprichst.

Du stehst mir bei, hältst meine Hand:

„Kind, fürchte Dich doch nicht!“

26.10.2025 DCB

Markus 4:35-41

Und am Abend desselben Tages sprach er zu ihnen: Lasst uns hinüberfahren. Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm. Und es erhob sich ein großer Windwirbel und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot schon voll wurde. Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen? Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben? Sie aber fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der? Auch Wind und Meer sind ihm gehorsam!

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Vertrauen

Ich höre die Vögel. 

Sie flattern und fliegen

und gucken, 

ob sie was zum Futtern kriegen.

Sie pochen, hämmern und fressen, 

sind scheinbar ganz glücklich über das Körneressen.

Sie machen sich wirklich keine Sorgen. 

Ich dagegen denk‘ viel an die Zukunft, ans Morgen.

Mir liegt so vieles auf der Seele.

Das Land, die Wirtschaft, die Kriege…

Ich quäle 

mich mit Sorgen, die ich nicht kann ertragen.

Aber obwohl ich genau weiß, 

wem ich alles kann sagen,

hab ich Mühe alles bei Ihm loszulassen, 

bei Ihm still zu werden, 

Seine Hand zu fassen.

Ohne Ihn ist die Zukunft so ohnmächtig dunkel, angsterfüllt und leer,

doch Er verspricht bei uns zu sein,

daß tröstet mich sehr.

22.10.2025 DCB 

Matthäus 6:25-27

Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?

1 Petrus 5:7-10

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Dem widersteht, fest im Glauben, und wisst, dass ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.

Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen.

Matthäus 28:18-20

Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

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Ich mag den Herbst

Ich mag den Herbst, 

die bunten Farben, 

die Stoppelfelder, mit ihren Narben.

Geheimnisvoll gedämpftes Licht,

mal Nebelgrau, dann weite Sicht.

Ich mag zusehen, wie die Blätter fliegen,

die dann als hübscher Teppich am Boden liegen, 

den Geruch von Moos und Erde und Wald,

das Rätschen vom Häher,

das ganz weit schallt.

Ich mag dem Eichhörnchen zu schauen,

das heimlich und voller Vertrauen 

sich Haselnüsse für später vergräbt. 

Ob es sich erinnert, wo jede Nuß liegt?

Ich könnte noch Vieles mehr aufzählen,

auch Frost und Reif ist wirklich schön.

Doch Kälte mag ich nicht so sehr,

da müssen wärmere Sachen her, 

mit Stiefeln, Mütze und mit Schal,

wird selbst Eiskälte nicht zur Qual. 

Das Schönste ist bei Windgebraus 

ein warmes Zimmer, ein Zuhaus‘.

19.10.2025 DCB

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Schönheit im Herbst

Nieselregen tröpfelt leise,

klingt, wie ein Lied,

eine altbekannte verträumte Weise.

Die Bäume halten still und genießen 

das feuchte Tröpfeln, das sanfte Begießen.

Die Blätter leuchten und glänzen, 

rot, gelb, orange, 

sie schweben in Tänzen,

verhalten im Nebeldunst

ein herrliches Bild in schönster Herbstkunst.

Die Amseln picken am verbliebenem Obst im Garten,

Meisen versuchen schon jetzt am Futterhaus Körner zu ergattern.

Die Hagebutten schimmern rot am Strauch, 

die Dahlien sind schon bräunlich und müssen bald ins Haus.

Es ist herbstlich, feucht und ungemütlich kalt,

und doch auch schön, 

abwartend und bunt steht der Wald.

15.10.2025 DCB