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Gedichte

Mückenplage

Ich bin total beliebt bei den Mücken!

Sie fliegen mir nach aus freien Stücken!

Sie sitzen auf Gesicht, Händen und Füßen,

will ich früh am Meer die Sonne begrüßen!

Bleib ich nur eine kleine Sekunde stehen, 

sind sie überall auf meiner Haut zu sehen.

Ich grabe meine Füße in den Sand,

es nützt mir nichts, sie sind schlau und gewandt.

Sie finden jede freie Stelle,

und stechen leise zu, da sind sie ganz schnelle! 

Ich schlage um mich und will sie vertreiben, kann einfach nicht ruhig stehen bleiben!

Wofür sind Mücken eigentlich gut?

Ich mag sie nicht, sie wollen mein Blut!

Ich flüchte vor ihnen und kann sie nicht leiden, sie können mir echt gestohlen bleiben!

17.8.2022 DCB 

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Gedichte

Sommer am Meer

Sonnenaufgänge bestaunen 

die Möwen belauschen

die Weite genießen 

Das Meer – welch ein Rauschen

Sandburgen bauen

In den Wellen hüpfen und springen 

am Strand entlang laufen

abends Loblieder singen

Erzählen und lesen

Ball spielen und lachen 

Muscheln sammeln, schöne Steine, 

bunte, fliegende Drachen

Still sein, auf Gott hören

ausruhen und freuen 

die Schöpfung bewundern

die Kräfte erneuern.

die Sonne versinkt wieder leise im Meer

der Mond kommt, die Sterne 

Es gefällt mir so sehr!

16.8.2022 DCB 

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Gedichte

Rainfarn

Ich  sehe den Rainfarn  am Wegesrand stehen und meine Gedanken auf Wanderschaft gehen.

Ich denke ans Imkern und volle Waben,

an summende Bienen, die Pollen tragen, 

an süßen Honig, an Pfeifendunst, an “Wachskaugummi”, an Bienenbaukunst, 

an Königin und Bienenschwarm,

an Bienenstich – als Kuchen und im Arm,  

an Verschleierung tragen, ans Honigschleudern,

an Honig naschen, an Völker, die meutern,

an Rahmen verdrahten,  an Mittelwände, 

an Bienen einfüttern, an Vatis Hände.

Mit Ihm hab ich Rainfarnblüten  gepflückt, die wurden getrocknet, in Pfeifen gedrückt, 

der Qualm beruhigte nicht immer die Bienen. Sie wollten nicht, dass wir uns am Honig bedienen. 

Nicht immer klappte es also so gut. Ich blieb vor den Bienen dann doch auf der Hut.

Der Rainfarn blüht wunderschön gelb an den Wegen

und ich denk an Vati, der mir viel hat gegeben. 

7.8.2022 DCB 

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Leben im Licht

In Gottes Licht leben,

Licht sein für die Welt,

Gott, Du bist das Licht, 

dass das Leben erhält.

Im Licht kann ich Dunkles nicht verbergen,

es wird offenbar, 

sichtbar an meinen Werken.

Du liebst mich, Gott,

Du kennst mich schon immer.

Du siehst mich, 

schaust in das verborgenste Zimmer.

Zu Dir bring ich Lasten, Zweifel und Fragen

Du verstehst mich, wirst bis zum Ziel mich durchtragen, verwandeln, überkleiden mit herrlichem Licht

In Dir, Gott, ist keine Finsternis.

1 Johannes 1:5

Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.

3.8.2022 DCB 

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Staunen

Gott, 

Ich denke nach

mein Kopf ist viel zu klein

Du bist so groß, unfassbar 

kennst mich, ich bin Dein.

Du lockst mich, rufst mich

und ich folge Dir

Du zeigst ein winzigkleines Stückchen 

Deiner Schönheit mir

Schönheit, die mir Tränen bringt, und weinen läßt

Schönheit, die zu Herzen geht,

den Staub mir von der Seele wäscht

Ich stehe, staune, atme auf

Du siehst mich, weißt was meine Seele braucht

Du strahlst mich an, die Schöpfung reflektiert den Glanz 

Du ziehst mich, forderst mich zum Tanz.

29.7.2022 DCB 

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Sommerabend

Wie schön die Grillen zirpen in der Dunkelheit,

es klingt nach Sommerabendruhe und Gemütlichkeit.

Es ist so stille,

Falter  schweben leise durch die Nacht,

Ich hör’ entfernt noch Stimmen einer Feier in der Nachbarschaft.

23.7.2022 DCB 

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Dranbleiben

Mit Jesus fest verbunden leben,

als Rebe empfangen 

und weitergeben

Frucht wächst nur durch Seine Kraft,

Er ist’s, der neues Leben schafft.

Von mir kommt nichts,

nur dranzukleben,

festzuhalten,

empfangen,

weitergeben.

15.7.2022 DCB 

Johannes 15:5

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

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– leben –

Leben selber leben

nicht als Zuschauer nur vor Mattscheiben kleben

mittendrin  im Leben 

Leben erleben

das Leben lieben, dass die Funken fliegen

Schönheit selbst entdecken

Gottes Schöpfung 

hören, riechen, sehen, tasten, schmecken 

Menschen kennen

Beziehungen knüpfen 

miteinander 

über den eigenen Schatten hüpfen

reden, weinen, lachen, teilen 

gemeinsam leben, lieben,

vor Gott sein, heilen.

12.7.2022 DCB 

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Gottes Schöpfung

Was für Schönheit um mich her!

Richtig sehen fällt oft schwer.

Doch schon Sehen ist ein Wunder,

meine Augen gucken munter 

in die wundervolle Welt.

Kleine Blümchen,

Samen, Früchte,

Vögel fliegen durch die Lüfte,

Tiere groß und winzigkleine,

Menschen,… Ich bin nicht alleine.

Meine Ohren hören:

Bächerauschen, 

stilles Sausen,

Vogelstimmen,

Hummeln brummeln….

Reife Früchte gibt’s im Garten,

süß und saftig,

ich muß nicht warten.

Koste gleich mal, eins zwei, drei…

herrlich schmeckt’s 

und Himbeerduft ist auch dabei! 

Es riecht nach Erde, Nässe, Regen,

meine Schuhe sind feucht, 

doch was für Segen.

Gottes Schöpfung ist wunderbar,

voller Schönheit fern und nah!

Mittendrin leb’ ich,

darf ich sein,

geliebt, versorgt, ein Wunder.

Gott, ich bin Dein.

7.7.2022 DCB 

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Heute

Heute darf ich mit Dir gehen

Heute bist Du da

Heute wirst Du mich verstehen 

Heute bist Du nah

Heute trägst Du durch und weiter

Heute redest Du

Heute lebe ich befreiter

Du sprichst Mut mir zu

Heute bist Du da,

wie gestern schon,

und auch morgen wieder.

Matthäus 28:20

…und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

6.7.2022 DCB