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Gedichte

Auf dem Weg 

Du bist mit mir auf dem Weg.

Hörst Dir meine Klagen an.

Bist geduldig und erklärst,

Zeit mit Dir bringt mich voran.

Du löst den Fragenknäul in mir.

Und im Gehen 

wächst Verstehen,

jeder Schritt führt mich zu Dir,

fragen, hören, auf Dich sehn.

Du lädst mich ein zu Brot und Wein.

Plötzlich kann ich tiefer sehen. 

Mein Herz wird weit, 

atmet befreit 

Ich bleib hier nicht länger stehen.

Feuer ist ganz neu entfacht.

Du gibst mir Mut und neue Kraft.

Überwältigt froh und frei,

folge ich Dir wieder neu.

Ich bekenne, Jesus Christ,

daß Du lebst, 

lebendig bist!

1./2.4.2025 DCB 

Lukas 24:13-34

Jesus begegnet zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus

(Markus 16,12‒13)

Am selben Tag gingen zwei Jünger nach Emmaus, einem Dorf elf Kilometer von Jerusalem entfernt. Unterwegs sprachen sie miteinander über die Ereignisse der vergangenen Tage. Während sie sich unterhielten und nachdachten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Aber sie – wie mit Blindheit geschlagen – erkannten ihn nicht.

»Worüber sprecht ihr da miteinander?«, wollte Jesus wissen. Die Jünger blieben traurig stehen, und verwundert bemerkte Kleopas, einer von den beiden: »Du bist wohl der Einzige in Jerusalem, der nichts von den Ereignissen der letzten Tage weiß.« »Was meint ihr?«, fragte Jesus.

»Das, was mit Jesus aus Nazareth geschehen ist«, antworteten die Jünger. »Er war ein Prophet, den Gott geschickt hatte. Jeder im Volk konnte das an seinen mächtigen Worten und Taten erkennen. Aber unsere obersten Priester und die anderen Mitglieder des Hohen Rates haben ihn an die Römer ausgeliefert. Er wurde zum Tode verurteilt und dann ans Kreuz geschlagen. Dabei hatten wir gehofft, dass er der von Gott versprochene Retter ist, der Israel befreit.

Seither sind nun schon drei Tage vergangen. Und dann wurden wir heute Morgen auch noch durch einige Frauen sehr beunruhigt, die zu uns gehören. Schon vor Sonnenaufgang waren sie zum Grab gegangen; aber der Leichnam von Jesus war nicht mehr da. Die Frauen kamen zurück und erzählten, ihnen seien Engel erschienen, die sagten: ›Jesus lebt!‹ Einige von uns sind gleich zum Grab gelaufen. Es war tatsächlich alles so, wie die Frauen berichtet hatten. Aber Jesus haben sie nicht gesehen.«

Darauf sagte Jesus zu ihnen: »Wie wenig versteht ihr doch! Warum fällt es euch nur so schwer, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben? Musste der von Gott erwählte Retter nicht all dies erleiden, bevor ihn Gott zum höchsten Herrn einsetzte?« Dann erklärte ihnen Jesus, was durch die ganze Schrift hindurch über ihn gesagt wird – von den Büchern Mose angefangen bis zu den Propheten.

Inzwischen waren sie kurz vor Emmaus, und Jesus tat so, als wolle er weitergehen. Deshalb drängten ihn die Jünger: »Bleib doch über Nacht bei uns! Es ist spät und wird schon dunkel.« So ging er mit ihnen ins Haus. Als Jesus sich mit ihnen zum Essen niedergelassen hatte, nahm er das Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es ihnen. Da wurden ihnen die Augen geöffnet: Es war Jesus. Doch im selben Moment verschwand er, und sie konnten ihn nicht mehr sehen.

Sie sagten zueinander: »Hat es uns nicht tief berührt, als er unterwegs mit uns sprach und uns die Heilige Schrift erklärte?«

Ohne Zeit zu verlieren, brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück. Dort waren die elf Jünger und andere Freunde von Jesus zusammen. Von ihnen wurden sie mit den Worten begrüßt: »Der Herr ist tatsächlich auferstanden! Er hat sich Simon gezeigt!«

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Gedichte

Die Veilchen schlafen noch

Die Veilchen schlafen noch.

Beugen sich tief zur Erde nieder,

fest verschlossen ihre Augenlider.

Der Frost umrandet weiß ihr Kleid.

Es ist noch früh und noch nicht Zeit.

Bald wird es hell und warm und schön, 

dann werden wir die Veilchen sehn.

Sie werden lächeln, duftend blühen und mit dem Köpfchen winkend steh’n.

So warte ich und freu‘ mich doch,

„ Pssst, still! – 

Die Veilchen schlafen noch!“

2.4.2025 DCB

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Gedichte

Wäsche trocknen

Ich häng‘ die Wäsche an die Leine.

Die Sonne scheint,

der Wind tut das seine.

Durchgepustet, 

ganz geschwind, 

wie gut Wind 

und Sonne zu mir sind!

Ich muß nicht viel machen, 

nur das eine: 

Ich häng‘ die Wäsche an die Leine.

1.4.2025 DCB

P.S. Abnehmen muß ich sie natürlich auch noch….😅

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Gedichte

Zeitumstellung!

Da bin ich also,

 selbst müde, 

treib’ ich schläfrige Kinder an:

„Ihr müßt Euch beeilen,

sonst seid ihr zu spät

und denkt noch daran…“

Doch eigentlich ist es ganz anders, 

wir hätten noch Zeit, 

noch eine ganze Stunde 

und wären bereit.

Uns fehlt diese Stunde, 

wir sind müde, verdreht, 

wir sind viel zu zeitig 

und gar nicht zu spät!

31.3.2025 DCB

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Gedichte

Flatterhaft

Ich bin schnell abgelenkt 

und suche neue Sachen,

unkonzentriert und irritiert.

Da scrolle ich durch YouTube- shorts und guck, was andre Leute machen, als selbst zu leben,  anzupacken, was zu echter Freude, Leben führt.

Es ist verrückt, wie wenig identisch Leben ist, wenn man sich mit dem Leben anderer auf sozialen Medien mißt. 

Meine Seele ist oft überfordert von Nachrichten, die meistens schlecht sind und ich doch nichts ändern kann daran. 

Ich suche nach dem Ausweg, meine Seele versucht zu flattern, zu fliegen, flieht, wenn ich den Aus-Kopf finden kann.

Ich möchte ganz neu ausgerichtet leben, fest halten, was mir Gott sagt und es dann, an andere helfend weitergeben, 

dort wo ich es darf und kann.

27.3.2025 DCB

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Gedichte

Frühling

Heute regnet‘s wunderbar 

sachte sanft auf uns hernieder.

Vögel singen laut und klar 

ihre schönen Frühlingslieder.

Überall sind kleine Tröpfchen,

auch meine Haare werden naß

Blumen heben ihre Köpfchen

zwinkern, winken, haben Spaß.

Frühling ist es! Eine Wonne!

Vogellieder, frische Luft,

ob bei Regen oder Sonne –

kommt heraus, der Frühling ruft! 

26.3.2025 DCB

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Gedichte

Wach

Mitten in der dunklen Nacht,

ich kann wiedermal nicht schlafen,

bin ich müde, aber wach,

wälze wieder viele Fragen.

Gott, mein Vater, hier bin ich.

Breite Deine Hände aus,

gieße Frieden über mich

über unser Land und Haus!

Schenk mir Deine tiefe Ruh‘

in Gedanken und ins Herz.

Liebevoll sprichst Du mir zu,

kümmerst Dich um meinen Schmerz.

26.3.2025 DCB

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Gedichte

Fels in der Brandung 

Fels in der Brandung, bei Dir rette ich mich, 

Du bist mein Schutz, ich verlaß‘ mich auf Dich.

Wie stehst Du doch fest im Sturm und Gebraus!

Wie stark die Meere toben, bei Dir bin ich sicher und hab mein Zuhaus.

Wie eine Schwalbe im Nest ruh’ ich geborgen in Dir.

Deine Kraft läßt mich fliegen, 

Du verleihst Flügel mir.

In Dir ist begründet die Hoffnung der Welt,

Du bist Rettung für jeden, der sich zu Dir hält.

Ein Hilferuf ist alles, was nötig ist.

Fels in der Brandung bist Du –

Jesus Christ‘.

25.3.2025 DCB

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Gedichte

Schaut die Vögel an

Es ist so warm, dass ich im Garten auf der Bank schon sitzen kann.

Ich höre still den Vögeln zu. Sie zwitschern, bauen ihre Nester, fliegen emsig hin und her und singen fröhlich ohne Ruh‘.

Ich dagegen bin besorgt, seh ich in unsre Welt und muß mich immer wieder neu an Gottes Macht erinnern. Er hält uns auch noch in der allerschlimmsten Nacht und wird um Seine Kinder liebevoll sich kümmern.

Ich möchte auf die Vögel schauen, die Gott versorgt und keiner fällt aus Gottes Hand.

Vertrauensvoll möchte ich weitergehen, mein Leben gehört Gott, ich leb‘ Ihm zugewandt.

Ich werde Seine Hilfe sehen.

23.3.2025 DCB 

Matthäus 6:26-34

Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.

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Gedichte Texte

hoffnungsvoll 

Die Hoffnung dieser Welt liegt nicht in Menschenmacht begründet, nicht in Armeen und Gewalt, nicht Menschenweisheit mantrahaft  verkündet.

Der Gott, der diese Welt, das ganze Universum schuf, der es mit unbegrenzter Weisheit  und mit Seinem Wort ins Leben rief,  Er ist auch der, der uns erhält, uns immer wieder Atem gibt.

Gott ist es, der uns überschwänglich ohne Maßen liebt. Er hat Dich und mich in diese Zeit, in diese Welt gestellt. 

Ach, fragt doch Ihn, weil Er die Hoffnung ist, die Zukunft in den Händen hält.

Gott war und ist und wird bestehen. Laßt uns Ihn bitten, auf Seine Hilfe warten, auf Ihn sehen! Er ist die Hoffnung für unsere Welt und Zeit.

Er hat sich aufgemacht. Er kommt.
Macht Euch bereit! 

23.3.2025 DCB