Das kleine enge Tal ist ruhig,
paar Autos sind zu hören
und ab und zu auch Flugzeuge, die nicht weiter stören.
Ein Fleckchen Erde, das ich zu Hause nenne.
Ein Ort, wo ich die Leute noch von früher kenne.
Es hat sich viel verändert, nicht alles nur zum Besten.
Nicht alles wurde golden mit dem goldnen Westen.
Was ich wirklich vermisse mit den Jahren?
Ist der gelebte Glaube derer, die vor uns gläubig waren.
Wie haben sie den Wechsel der Zeiten überlebt?
Wie sind sie fest geblieben, haben nicht resigniert?
In Einfachheit und Treue, mit Wort und mit Gebet,
streuten sie Samen aus,
arbeiteten unermüdlich früh bis spät.
Ihre Türen standen offen, es war ein Kommen und ein Gehen.
gastfrei und voll Vertrauen, der Glaube war zu seh‘n.
So oft saßen die Frauen mit Handarbeit einfach vor dem Haus, unterhielten sich bis spät, tauschten Leben aus.
Irgendwie schien alles langsamer zu geh’n?
Kein Telefon, kein Fernseher,
kein Computer war zu sehn.
Sie lebten einfach Glauben,
ganz einfach, wie ein Kind.
Ihr Leben hatte Tiefe
und festes Fundament.
13.7.2025 DCB
Autor: DCB
Hallo, ihr Lieben,
ich denke und schreibe…manches reimt sich, andres nicht. Vielleicht findet Ihr etwas Ermutigendes.
Ich freue mich, wenn Ihr meine Texte, Gedichte langsam und laut lest….
und schreibt mir gerne.
Damaris
Ich seh‘ Licht
dort bei Dir.
Du bist LIcht
-Christus lebt-
Er lebt in Dir
und
Er leuchtet aus Dir heraus
in die dunkle Zeit hinaus.
Licht.
Immer heller wird die Welt,
Christus lebt!
Es ist nicht aus!
Hoffnung lebt, bleibt und besteht
„Es werde licht!“
Und es geschieht!
Licht!
13.7.2025 DCB
Es ist stockdunkel.
Irgendetwas hat mich hochgeschreckt.
Ich liege wach und starre ins Dunkel.
Meine Gedanken klammern sich bei Gott fest.
Er ist da.
Er schläft und schlummert nicht.
Ich muß ihn nicht erst wecken.
Ich kann ihn sofort anrufen.
Er hört mich.
Er hält mich.
Bei ihm bin ich sicher geborgen.
13.7.2025 DCB
Psalm 50:15
und rufe mich an in der Not,
so will ich dich erretten und du sollst mich preisen. «
Psalm 63:6-7
Das ist meines Herzens Freude und Wonne,
wenn ich dich mit fröhlichem Munde loben kann;
wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich,
wenn ich wach liege, sinne ich über dich nach.
Psalms 119:146-148
Ich rufe zu dir, hilf mir;
ich will mich an deine Mahnungen halten.
Ich komme in der Frühe und rufe um Hilfe;
auf dein Wort hoffe ich.
Ich wache auf, wenn’s noch Nacht ist,
nachzusinnen über dein Wort.
Psalm 121:4
Siehe, der Hüter Israels
schläft und schlummert nicht.
Psalm 139:1-18
Ein Psalm Davids, vorzusingen.
HERR, du erforschest mich
und kennest mich.
Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es;
du verstehst meine Gedanken von ferne.
Ich gehe oder liege, so bist du um mich
und siehst alle meine Wege.
Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge,
das du, HERR, nicht schon wüsstest.
Von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine Hand über mir.
Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch,
ich kann sie nicht begreifen.
Wohin soll ich gehen vor deinem Geist,
und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?
Führe ich gen Himmel, so bist du da;
bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.
Nähme ich Flügel der Morgenröte
und bliebe am äußersten Meer,
so würde auch dort deine Hand mich führen
und deine Rechte mich halten.
Spräche ich: Finsternis möge mich decken
und Nacht statt Licht um mich sein –,
so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir,
und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht.
Denn du hast meine Nieren bereitet
und hast mich gebildet im Mutterleibe.
Ich danke dir dafür,
dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke;
das erkennt meine Seele.
Es war dir mein Gebein nicht verborgen,
als ich im Verborgenen gemacht wurde,
als ich gebildet wurde unten in der Erde.
Deine Augen sahen mich,
als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben,
die noch werden sollten und von denen keiner da war.
Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken!
Wie ist ihre Summe so groß!
Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand:
Am Ende bin ich noch immer bei dir.
Isaiah 26:9
Von Herzen verlangt mich nach dir des Nachts, ja, mit meinem Geist suche ich dich am Morgen. Denn wenn deine Gerichte über die Erde gehen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.
Wildtauben
Auf dem Schuppendach zwei Tauben saßen.
Zum Fenster guckten sie,
schauten wie wir zu Abend aßen.
Wir staunten wie noch nie
So groß und wunderschöne Vögel,
noch nie saßen sie dort.
Doch als ich sie fotografieren wollte,
flogen sie schnell fort.
12.7.2025 DCB
Immer wieder klopft es an.
Der Regen klopft aufs Dach,
freundschaftlich und ganz galant.
Doch ich bin schon längst wach.
Ein bisschen grau und trüb‘
der frischgewasch’ne Morgen!
Gott hat auch heute lieb,
die Ihm vertrauen, sich nicht sorgen.
Gemütlich ist’s in Seinem Zelt.
Er sorgt für uns so gut.
In Seiner Hand hält Er die Welt.
Gott gibt uns Kraft und Mut.
Ich werde einen Kaffee trinken
und mich freuen an den Gaben,
die Gott uns gibt und dankbar sein,
für alles was wir haben.
12.7.2025 DCB
Ungewollte Dusche
Es wird doch dunkler als ich dachte,
die dicken Wolken drohen.
Kritisch geht mein Blick ganz sachte,
zum Himmel hoch da oben.
Vertrau ich auf die WetterApp, die sagt, es regnet nicht?
Oder geh‘ ich meine Wäsche holen, vertrau lieber auf mich ?
Noch während ich überlege,
legt das Wetter richtig los:
Es gießt gleich wie aus Kübeln.
Ich renne. Schnell!!!
Wie schaff‘ ich‘s bloß?!?
Ich reiß‘ die Wäsche von der Leine
und rette was ich kann.
Fast trocken war die Wäsche,
ich bin jetzt naß, ach, Mann!
11.7.2025 DCB
fester Grund
In dieser Welt,
wo nichts mehr zählt,
bist Du der Anker, der uns hält.
Du, der Schöpfer dieser Erde,
Du, der anfangs sprach: Es werde!
Den Sturm, und tobt er noch so sehr,
stillst Du am Ende! Du bist HERR!
Ein Wort von Dir –
alles muß schweigen,
alles wird ruhig und muß still bleiben.
Dein Wort gilt immer und besteht,
Wahrheit, die niemals vergeht.
11.7.2025 DCB
2 Timotheus 2:19
Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt.
2 Petrus 1:19-21
Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.
Gedankenfrühsport
Ich sitze und lass‘ meine Gedanken spazieren.
Träge laufen sie los,
sind noch müde und frieren…
Sie klettern über Berge und stehen auf Klippen,
stolpern, rutschen und schlittern, beinahe komm’ sie zum Kippen.
Sie beginnen zu rennen,
hüpfen und springen,
sie erfinden Lieder
und wollen sie singen.
Ich versuch‘ sie zu stoppen,
sie laufen schnell weg,
ich bin noch so müde
und komm’ nicht vom Fleck….
9.7.2025 DCB
Heute regnet‘s!
Es regnet wirklich sehr!
Es schüttet, dann wird’s weniger, bald drauf wird’s wieder mehr!
Es hat sich richtig eingeregnet
und hört sicher nicht gleich auf.
Wir sitzen still im Trocknen und schauen zum Fenster raus.
Die Wolken hängen tief im Tal, paar Nebelfetzen schweben,
alles ist ganz triefend nass.
Es gibt Pfützen auf den Wegen….
Die Kinder schlafen lange aus, hören Geschichten und Lieder an.
Der Regen regnet immer weiter, solange, wie er kann.
Zu Hause im Trocknen
stört uns der Regen nicht.
Selbst wenn –
wir haben Stiefel, Schirme,
und zieh’n Kapuzen ins Gesicht.
8.7.2025 DCB
Wolkenverhangen
Die Wolken ziehen träge.
Der Himmel ist heut grau verdeckt.
Ob wohl vielleicht in diesen Wolken etwas Regen für uns steckt?
Es könnte heute regnen!?
Die Natur würde sich freu’n!
Alles wäre frisch gewaschen
und das Grün wäre wie neu…
Es ist heut etwas kühl, doch angenehm find‘ ich.
Mein Kaffee und die Jacke
wärmen herrlich mich.
Egal wie es heut wird,
ich lobe Dich, mein Gott!
Du gibst mir einen neuen Tag
versorgst mich immerfort!
Dir möcht’ ich stets vertrauen,
egal wie’s mir im Leben grade geht –
ob dunkle Wolken drohen,
oder die Sonne scheint
und eine leichte Brise weht.
7.7.2025
Psalm 147:7-8
Singt dem HERRN ein Danklied und lobt unsern Gott mit Harfen, der den Himmel mit Wolken bedeckt und Regen gibt auf Erden; der Gras auf den Bergen wachsen lässt…
1 Samuel 14:6
Und Jonatan sprach zu seinem Waffenträger: …Vielleicht wird der HERR etwas für uns tun, denn es ist dem HERRN nicht schwer, durch viel oder wenig zu helfen.
