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Gedichte

Lebenslauf

Die Tage sind so kurz bemessen.
Die Sonne schwindet viel zu schnell.
Die Bank, auf der ich gern gesessen, verwaist.
Es ist zu kalt und nicht lang’ hell.

Die Zeit, sie rennt. Es ist November.
Das Jahr vergeht, im Lebenslauf.
Was wirklich bleibt, steht fest und ewig, und Gott ist treu, verlass Dich drauf.

10./14.11.2024 DCB

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Gedichte

November


Trüb und grau und kalt, 

Nebel, Nieselregen,

mich fröstelt es so bald,

Der Tee ist heiß, ein Segen.

Ich fühl mich etwas angeschlagen, 

Ruhe wär ganz gut.

Lobpreismusik verbessert meine Stimmung und gibt mir wieder Mut.

Ein dicker Schal und warme Socken…

heut könnt‘ mich nichts nach draußen locken.

Doch wird auch dieser Tag geschafft,

mit Gott und durch Seine Kraft.

14.11.2024 DCB

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Gedichte

Der erster Schnee

Da ist es wieder, das erste kleine Weiß schwebt auf die Erde nieder.

Setzt sich noch so ganz verstohlen, und mit leisen Sohlen, 

auf Jacken, Mänteln und Mützen.

Hinterlässt winzige kleine Pfützen.

Die Kinderaugen leuchten über den Schnee, den feuchten… 

‚Ein bisschen früh‘, denk’ ich, 

doch heimlich freu‘ ich mich.

Ich staune über diese Flocken, die unschuldig auf meiner Jacke hocken. 

‚Ach, seid ihr wunderschön! 

Ich freu mich euch zu seh‘n!‘

13.11.2024 DCB

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Gedichte

Botschafter

Dahin, wo ich bin, bin ich gesandt, 

von Gott hingestellt, beauftragt, den Menschen zugewandt.

Ich soll den Menschen begegnen, ihnen Gott nahebringen, Seine Liebe verkünden und in allen Dingen auf Ihn sehen, auf Ihn hören, durch Gottes Geist Jesu Nachfolger sein,

Gott lieben und loben, Ihn ehren allein.

12.11.2024 DCB

2.Korinther 5:19-21
Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

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Texte

Ruhe finden

Mir schwirrt so viel im Kopf herum.
Termine, Sachen, die ich nicht planen, nicht beeinflussen kann.
Ich möchte alles ordnen, nichts vergessen und doch befreit leben.
“Jesus, ich geb Dir alles ab…
Bitte bringe Du Deine Ordnung, nach den Prioritäten, die Du hast…
Erinnere Du mich…”

8.11.2024 DCB

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Texte

• Mittelpunkt

Unsere Hoffnung ist Christus.

Leben wir durch Christus, gefüllt mit Gottes Geist, sind wir ein Lobpreis für Gott, für Seine Herrlichkeit.

Unser Leben ehrt Gott, wenn wir für Ihn, durch Ihn, mit Ihm leben.

7.11.2024 DCB

Ephesser 1:12 / 14

Hebräer 10:23

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Texte

beschenkt

Es wird wieder hell. Sonnenstrahlen erreichen unser Tal.

Ich lebe in meiner Ecke der Welt, die sich verändert und doch gleich bleibt.

Werden und Vergehen, 

Licht und Dunkelheit, 

Wärme und Kälte,

Jahreszeiten,

Rhythmus, der Ordnung und Leben beschreibt.

So viele Menschen haben schon vor mir auf dieser Erde gelebt!

Ich lebe nicht losgelöst, sondern verbunden. Manchmal erinnere ich mich an kleine Begebenheiten, Worte von Menschen, die längst weitergegangen sind. 

Weil sie gelebt haben, lebe ich.

Durch ihren gelebten Glauben, bin ich noch heute beschenkt.

Ich lebe und halte mein geschenktes Leben. Es ist so wertvoll und voller Wunder.

Und Gott, der alles Leben schenkt, hält mich.

5.11.2024 DCB

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Gedichte

Gebet in der Nacht 

Ich werfe mich, mit allem was ich hab und bin, auf Dich, Du guter Menschenhüter. Du sorgst, Du kümmerst Dich um mich, erinnerst mich auch wieder, an Deine Größe, Deine Macht.
Dir kann ich wirklich trauen, egal ob heller Tag, ob dunkle Nacht, ich will auf Dich nur schauen.
4.11.2024 DCB

Psalm 121

Der treue Menschenhüter

Ein Wallfahrtslied.
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!

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Texte

makellos

Ohne mein eigenes Zutun,
bin ich schon von Dir geliebt.
Selbst, wenn alles schiefgehen würde, was ich in Angriff nehme, bin ich bei Dir, Gott,
geliebt,
anerkannt,
wertgeschätzt,
angenommen.
Du freust Dich über mich,
einfach, weil ich bin –
weil, Du mich gemacht hast!
Du siehst nicht nur meine Fehler und nicht meine vermeintlichen Erfolge, sondern mich – Dein Kind.
Du suchst mich auch dann noch, wenn ich mich am liebsten verstecken würde.
Durch Jesus bin ich gerettet, gereinigt, geheiligt und selbst dann, wenn ich mich nicht so sehe, Du siehst mich schon makellos…
Dein Geist bewirkt, dass ich so leben kann, wie Du es möchtest.
Und so oft ich falle, hebt mich Deine Liebe wieder auf!
Danke.
22.10.2024 DCB

Kolosser 1:15-23

Er ( Jesus Christus) ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei. Denn es hat Gott wohlgefallen, dass in ihm alle Fülle wohnen sollte und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz. Auch euch, die ihr einst fremd und feindlich gesinnt wart in bösen Werken, hat er nun versöhnt durch den Tod seines sterblichen Leibes, damit er euch heilig und untadelig und makellos vor sein Angesicht stelle; wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet und fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel.

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Gedichte

Herbstspaziergang

Blätterrascheln,

Sonnenschein, 

leuchtende Farben,

Stille im Tal,

dicke Blätterschicht am Boden,

vom Wind gepflückt und hochgehoben, 

leises Schweben, 

Sinken zur Erde nieder,

kühle Luft, 

erdiger Duft, 

Und es wird Abend wieder.

20.10.2024