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Gedichte

stürmisch 

Durch Sturm und durch Regen bin ich nie alleine.

Immer ist der Eine ganz treu mir zur Seite. 

Mögen Stürme auch toben 

bin ich doch gespannt, 

wie Gott alles führt,

ich bin ja an Seiner Hand.

Was für ein Segen, nie allein sein zu müssen, Ihn nahe zu haben, Ihn bei mir zu wissen.

Selbst wenn ich nicht mehr kann, meine Kräfte versagen, 

heb ich meine Hände und Er wird mich tragen.

Bei Ihm bin ich sicher, getröstet im Leid.

Er birgt mich und führt mich durch diese Zeit.

Vertrauensvoll geh‘ ich durch alles Gebraus.

Er bringt mich zum Ziel, 

ich bin jetzt schon Zuhaus‘.

1.8.2025

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Gedichte

Hasenherz

Ganz leise öffne ich die Tür. 

Ich will zum Strand.

Doch da, ich hab die Klinke noch in der Hand, 

sitzt ein Hase!

Ganz still.

Erstarrt.

Überrascht schauen wir uns an. 

Verharren  beide und dann –

hoppelt er davon. 

Schnell versuch‘ ich nachzukommen.

Dann bleib‘ ich stehen.

Er ist mir entkommen…

Nichtmal ein Bild hab ich von ihm.

Aber an der Straße bekomme ich ihn nochmal zu sehen.

Er sieht mich auch, bekommt einen Schreck.

Ich seh‘ ihn rennen. Er läuft ganz schnell weg. 

„Laufen“ trifft es nicht so recht.

Er sprintet, er jagt, er hetzt und fetzt –

über die Straße, über den Deich, 

hinein in den Wald,

weg ist er sogleich!

31.7.2025 DCB

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Gedichte

Unbeständig 

Dunkle Wolken. Es rumpelt bedrohlich.

Ich sitze im Haus und bin noch ganz fröhlich.

Da, – es fängt zu regnen an!

Eine Gewitterfront zieht heran…

Aber kommt es, oder kommt’s doch nicht?!

Nur kurz , und durch ein Wolkenloch, 

die Sonne bricht.

Die drohenden Wolken scheinen abzuziehen.

Vielleicht wird es ja doch wieder schön?!?

Egal, wie die Umstände sind oder aussehen…

Gott ist beständig und wird zu uns stehen.

30.7.2025 DCB

Römer 8:31-39

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt. Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht (Psalm 44,23): »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.« Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

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Gedichte

Stürmisch 

Eingemummelt trotze ich dem Wind.

Wie er an mir zerrt, pfeift und singt!

Spuren verwehen. 

Sand fliegt über den Strand.

Vergänglichkeit –

nichts hat Bestand.

Wellenmuster aus Körnchen mit Muscheln durchzogen.

Aufgewühlt klatschen die Meereswogen. 

Das Meer versucht Land zu gewinnen…

Laute Möwenschreie erklingen.

Vertrocknetes Seegras kullert über den Boden.

Die Sonne wird sichtbar am Himmelsbogen.

Der neue Tag beginnt, –

mit Sonne und ganz viel Wind.

Gott hält diesen Tag und das Morgen. 

Er kennt Dich und mich 

und wird für uns sorgen.

29.7.2025 DCB

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Gedichte

Meer

Glücklich, durchgepustet sitz ich im Sand.

Die Wellen toben, brausen und rollen ans Land.

Immer und immer wieder, 

herrlich sieht es aus.

Der Wind pustet mächtig und Gischt spritzt hoch auf.

Ich höre das Brausen, 

mit dem Herzen such‘ ich Gott.

Er spricht durch Seine Schöpfung auch hier an dem Ort.

Er begegnet und deckt mit guten Gaben einen Tisch.

Liebevoll ermahnt Er, ermutig, erfrischt.

Er gibt neue Kraft und richtet neu aus.

Er begleitet mich täglich

und bringt mich nach Haus.

28.7.2025 DCB

Psalm 46:3-4

Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge

und die Berge mitten ins Meer sänken,

wenngleich das Meer wütete und wallte

und von seinem Ungestüm die Berge einfielen.

Psalm 93:3-4

HERR, die Wasserströme erheben sich,

die Wasserströme erheben ihr Brausen,

die Wasserströme heben empor die Wellen;

die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig;

der HERR aber ist noch größer in der Höhe.

Ezekiel 43:2

Und siehe, die Herrlichkeit des Gottes Israels kam von Osten und brauste, wie ein großes Wasser braust, und es ward sehr licht auf der Erde von seiner Herrlichkeit.

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Gedichte

Gottes Kind

Im Schutz des Allerhöchsten,

in Seinem Machtbereich,

bewahrt in Seinen Händen,

niemand kommt Ihm gleich!

An Seinem Tisch geladen, 

versorgt und nie allein!

Gott steht mir zur Seite,

in Seinem Frieden darf ich sein.

Die Schatten werden länger,

der Feind gefährlich droht,

Gott hält mich fest und trägt mich

selbst noch in Angst und Not.

In guten und in schweren Tagen 

will ich in Seiner Nähe sein, 

auf Seine Stimme hören 

und folgen Ihm allein..

Wenn alles um mich fallen sollte,

ich schau auf Ihn ganz unverwandt.

Gott gab mir Seinen Namen, 

hat mich „Geliebtes Kind“ genannt.

26.7.2025 DCB

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Gedichte

Hier und jetzt

Gott, greif wieder ein, wie früher schon, sichtbar und mit Macht.

Du bist der Gott, der Wunder tut,

unerschöpflich ist Deine Kraft!

So viel habe ich von Dir gehört, 

Du stilltest Sturm und Wellen,

an Dir wird jede menschliche Gewalt zerbrechen und zerschellen.

Du bist der Felsen, der besteht,

ewig und treu, voll Güte,

und wendest Dich uns Menschen zu,

mit Erbarmen und voll Liebe.

Deine Hand ist ausgestreckt, 

Du möchtest Frieden geben.

Du läßt Dich  suchen, finden auch,

und gabst Dein eig’nes Leben.

Du hast den Himmel aufgerissen,

der Vorhang ist zerfetzt,

Du kamst zur Welt herabgestiegen,

wurdest abgelehnt, tödlich verletzt.

Du hast gesiegt und ziehst zu Dir,

jeden, der kommen will, 

Bei Dir geborgen, in Sicherheit.

Das Toben ist plötzlich still.

Ich bitte Dich für heute, Herr,

für diese, unsre Zeit.

Errette diese Menschen hier 

aus den Wirren unsrer Welt.

25.7.2025 DCB

Psalm 44:2

Gott, wir haben mit unsern Ohren gehört,

unsre Väter haben’s uns erzählt,

was du getan hast zu ihren Zeiten, in alten Tagen.

Jesaja 63:19

Wir sind geworden wie solche, über die du niemals herrschtest, wie Leute, über die dein Name nie genannt wurde. Ach dass du den Himmel zerrissest und führest herab, dass die Berge vor dir zerflössen,

Apostelgeschichte 1:8

…aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.

Apostelgeschichte 4:29-31

Und nun, Herr, sieh an ihr Drohen und gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort; strecke deine Hand aus, dass Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut.

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Gedichte

Wachgeküßt

Du hast mich geweckt, Gott, – Danke!

Barfuß renne ich zum Strand.

Voller Vorfreude, weil ich schon weiß,

daß Du mich überraschen willst. 

Du nimmst mich an die Hand.

Der Himmel ist voller Wolken und Farben –

weiß, rosa und himmelblau

(mag ich besonders haben …)

Die Sonne „taucht“ aus dem Meer.

Wie glitzert das Wasser so sehr!

Ich stehe und staune und freue mich!

Von ganzem Herzen lobe ich Dich!

Dich Gott den Schöpfer, 

Du empfängst mich mit Freude,

zeigst mir Deine Größe hier und heute.

Deine Liebe umarmt mich mit Sonne und Wind.

Danke, mein Vater,

ich bin Dein Kind!

Sand an den Füßen, 

Wind im Gesicht,

noch nichtmal richtig wach,

Du freust Dich über mich.

Dich erfreut meine Stimme, 

mein Staunen und mein Lachen,

meine Freudentränen, 

mein Auf-Dich-Hören

und stilles Warten, Erwachen.

Erst fehlen mir Worte, 

dann stolpern sie, fließen,

ich schreibe paar auf, 

zum Erinnern,

später lesen… 

nochmal genießen.

24.7.2025 DCB

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Gedichte

Abenddämmerung

Die Grillen zirpen laut heut Abend.

Es ist noch schön und lau.

Es dämmert längst, bald ist es dunkel.

Die Farben werden grau.

Ich höre wie der Brunnen plätschert, 

im Gebüsch raschelt eine Maus,

die Taube fliegt ganz schnell vorüber,

ich sitz‘ noch vor dem Haus.

Allmählich werden die Mücken lästig

und doch – es ist so wunderschön.

Das Tal wird still und liegt ganz friedlich,

die Luft ist angenehm.

Der Tag – zu Ende, die Nacht kehrt wieder. 

Es gibt noch immer viel zu tun.

Ich weiß, ich werd’ nicht alles schaffen.

Jetzt kommt die Zeit zum Ruh’n.

Gott, Du hast das Gestern und das Heute,

ja selbst das Morgen in der Hand.

Ich bring’ mich Dir, mit all den Sorgen,

Herr, bleibt mir zugewandt. 

20.7.2025 DCB

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Ernte (?!)

Herr, Du hast offene Augen für die Menschen, die verloren sind. 

Wie Schafe ohne Hirten, ohne Schutz, verirrt in Sturm und Wind.

Du siehst all das, was wir nicht sehen, 

Du siehst in jedes Herz.

Öffne bitte unsre Augen für Verlorenheit und Schmerz.

Da, wo wir nur Unkraut sehen, siehst Du viel mehr als wir.

Hilf uns mit Dir vorwärtsgehen, 

zeig uns Deine Ernte hier.

Sende Arbeiter ins Erntefeld,

gib‘ Du dazu die Kraft,

Deine Liebe lasse strömen, 

Du bist, der Errettung schafft.

20.7.2025 DCB 

Matthäus 9:35-38

Und Jesus ging ringsum in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen. Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.

Lukas 10:2

und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.